Viele Menschen haben das Problem, dass sie Fußpilz haben. Gerade zwischen den Zehenzwischenräumen gibt es sehr viele Infektionen. In ganz schwierigen Fällen kann auch eine Pilzinfektion am Fußrücken stattfinden. Manchmal ist sogar der Nagel der Füße befallen. Es ist eine sehr häufige Hautpilzerkrankung. In den Industrieländern wird angenommen, dass jeder Dritte eine Fußpilzerkrankung hat. Männer sind oft häufiger betroffen. In den meisten Fällen ist ein bestimmter Fußpilz, ein sogenannter Fadenpilz für die Pilzinfektion verantwortlich. Er befällt sowohl die Füße, wie auch die Nägel. Es können aber auch andere Pilze für die Infektion verantwortlich gemacht werden.

Die Pilze nisten sich gerne in der Haut ein und verweilen dort

Sie zerstören den Hautschutzmantel und heften sich an den Hautzellen an. Ja, sie tarnen sich sogar als Zellen des eigenen Körpers und können so das Abwehrsystem austricksen. Bei einer gesunden Haut ist es meist aber für die Pilze nicht möglich, die betroffenen Stellen zu befallen. Denn hier ist der Säureschutzmantel noch intakt. Falls die Haut allerdings geschädigt ist, können die Pilze ganz leicht die betroffenen Hautstellen befallen. Die Pilzsporen dringen hier in die Hornschicht der Haut ein. Dann vermehren sie sich. Die betroffene Person merkt dies dann durch Juckreiz und auch durch Entzündungen. Betroffene Hautstellen sind sehr schuppig. Dies liegt daran, dass die Hornhaut sich schneller erneuert. Gerade diese Schuppen sind sehr ansteckend. Sie überleben bis zu mehreren Wochen in der Umwelt und können die Haut anderer Person befallen.

Ansteckungsgefahr

Die Ansteckungsgefahr ist vor allem in Hotels, in öffentlichen Schwimmbädern oder auch in Umkleidekabinen, die öffentlich sind sehr hoch. Hier kann es schnell zum Kontakt von Hautschuppen anderer Personen kommen. Durch die infizierten Hautschuppen können die Pilze eine Infektion auslösen. Zudem muss für die Fußpilze ein gutes Klima vorherrschen. Das bedeutet, dass vor allem die Füße feucht sind, die angesteckt werden können. Die Pilze können sich wunderbar in der Feuchtigkeit vermehren. Ebenfalls ist die Infektionsgefahr sehr hoch, wenn sie enge Schuhe tragen. Durch das enge Schuhwerk können schnell Hautverletzungen passieren, die dann eine optimale Bedingung sind, um Pilzinfektionen zu verursachen. Auch ein geschwächtes Immunsystem spielt eine Rolle. Die Krankheitserreger können sich dann besser in die Haut einnisten. Vor allem sind Sportler gefährdet, da diese sehr oft an öffentlichen Plätzen sind und auch öffentliche Duschen benutzen. Ebenfalls sind Diabetiker betroffen, da bei diesen Personen oft eine Durchblutungsstörung vorliegt.

Die Symptome sind eindeutig. Die Haut zwischen den Zehen fängt an sich zu schuppen. Sie ist gerötet und juckt. Es bilden sich Bläschen und Pusteln. Die Pilzinfektion breitet sich langsam aus und befällt auch andere Regionen nicht nur die Zehenzwischenräumen. Das Gewebe ist gereizt und die Haut ist aufgeweicht. Das begünstigt auch ein Eindringen von anderen bakteriellen Keimen. In diesem Fall muss der Fußpilz so schnell es geht behandelt werden.

Hierbei sollten Sie auf jeden Fall einen Hautarzt aufsuchen, damit der Arzt die Diagnose Pilz beziehungsweise Fußpilz verstellen kann. Er untersucht die Schuppen unter einem Mikroskop und kann so die Krankheit erkennen. Anschließend wird eine Pilzkultur angelegt und diese bebrütet. Die Therapie erfolgt je nach Ausmaß der Infektion. Gerade zu Beginn kann eine äußerliche Behandlung ausreichen. Dann wird mit Hilfe von verschiedenen Salben der Pilz abgetötet. Falls eine stärkere Behandlung nötig sein sollte, werden Präparate verschrieben, die eingenommen werden müssen. Fußpilz ist allgemein sehr hartnäckig. Die Behandlung dauert Wochen. Sie können hier mit bis zu vier Wochen rechnen. Es kann auch passieren, dass nicht alle Pilze abgetötet werden und sie so einen Rückfall erleiden.

Dennoch kann der Befall gut behandelt werden. Um keine weitere Pilzinfektion mehr zu bekommen, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass sie an öffentlichen Plätzen nicht barfuß laufen. Auch die Zehenzwischenräume sollten Sie immer gründlich abtrocknen, um eine Pilzinfektion zu vermeiden. Waschen Sie Handtücher und ihre Bettwäsche und auch die Socken über 60°. Auch die Schuhe sollten sehr bequem und nicht zu eng sein. Sie sollten ebenfalls regelmäßig ihre Zehenzwischenräume kontrollieren, damit sie eine Pilzinfektion ausschließen können. Auch Diabetiker sollten regelmäßig ihre Füße begutachten.

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